April 12, 2020

Mit Glück und Geschick Oberliga-Klassenerhalt gesichert

Zum zweiten Mal waren unsere 1. Damen auf Bundesebene aktiv, da sie sich am Ende der vorangegangenen Saison über die Relegation noch einen Startplatz gesichert hatten. Erneut war aber klar, dass es nur um den Klassenerhalt gehen konnte, der jedoch nur bei optimalem Saisonverlauf zu realisieren sein würde. Die Vorrunde zeigte dann den (fast) erwarteten Verlauf: Kaum einmal gab es wirklich hohe Niederlagen, häufig konnte das Team um Mannschaftsführerin Elke Krießbach ganz passabel mithalten, zu mehr als zwei Siegen – einen davon jedoch sehr überraschend gegen die starken Kasslerinnen – reichte es jedoch leider nicht. Allen voran unser Neuzugang Claudia Benard hatte einen wirklich schweren Stand und musste ein ums andere Mal ihren Gegnerinnen zum Sieg gratulieren. Folglich beendete das Team die Hinserie auf dem vorletzten Tabellenplatz, hatte jedoch noch einige Kontrahentinnen in direkter Reichweite, was uns in der Rückrunde zu Gute kommen sollte.

Denn hier legte das Team los „wie die Feuerwehr“. Gegen drei unmittelbare Tabellennachbarn gab es zum Start ins Jahr 2020 drei Siege: Gegen Ober-Kainsbach und Morschen-Heina zweimal zu Hause und ein immens wichtiges 8:6 in Haunedorf, bei dem Sophie Kremer großartig aufspielte und alleine an vier Punkten beteilgt war. Plötzlich stand das Team im Mittelfeld, hatte sich von den direkten Abstiegsplätze ein ordentliches Stück entfernt, wohl wissend, dass es aber noch auf die beiden abschließenden Saisonspiele gegen die direkte Konkurrenz aus Lampertheim und Langstadt ankommen würde, um auch noch den Abstiegsrelagtionsplatz zu vermeiden. Doch zu diesen Spielen kam es aufgrund der vorzeitig für beendet erklärten Saison nicht mehr. 

Die Abschlusstabelle verzeichnet unsere Damen auf dem 7. Tabellenplatz mit 10:22 Punkten, der zu einer weiteren Saison in der Oberliga berechtigt. Mit dazu bei trugen auch unsere vier Spielerinnen aus der 2. Damen, die allesamt wichtige Einzelsiege beisteuern konnten. Ein absoluter Erfolgsgarant war aber auch das Doppel Nadine Wingender/Elke Krießbach, die eine sagenhafte 12:2-Bilanz auflegten und damit sogar die Rangliste mit deutlichem Vorsprung gewannen.

 

Die Einzelbilanzen unseres Teams im Überblick: Nadine Wingender 17:21, Sophie Kremer 19:17, Elke Krießbach 15:29, Claudia Benard 3:20

April 12, 2020

Geschenkte Meisterschaft, aber verdienter Aufstieg

Nein, so will man wirklich nicht Meister werden und keine unsere Mädchen wäre so vermessen zu behaupten, dass man das stärkste Team der Saison gewesen sei. Das waren zweifellos die Kontrahentinnen von der Spvgg. Hochheim, gegen die wir in der Vorrunde noch recht deutlich, in der Rückrunde dagegen denkbar knapp (6:8) verloren hatten und die somit lange Zeit verdient an der Tabellenspitze standen. Doch die Kuriosität des Spielplans wollte es so, dass unser Team zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs bereits 17 Spiele absolviert hatte und Hochheim lediglich 14. Die bis dahin erzielten 29:5 Punkte sind somit genauso viel wert wie Hochheims 26:2 Punkte, wobei wir ein um sechs Spiele besseres Spielverhältnis vorzuweisen haben und damit zum Meister „gemacht“ wurden. Diese Konstellation ist sicher eines der prominentesten Beispiele dafür, dass die Entscheidung des DTTB und der Landesverbände durchaus kritisch betrachtet wird. Immerhin wird diese Ungerechtigkeit durch den zusätzlichen direkten Aufstiegsplatz für die Hochheimerinnen etwas gelindert.

Dieser Umstand soll jedoch die großartige Leistung unsere Mädchen über den gesamten Saisonverlauf nicht schmälern. Denn als letztjährige Hessenmeister der Mädchen hatte sich das Team einen zusätzlichen Startplatz in der Verbandsliga gesichert und zeigte dort von Beginn an, dass man sich vor niemandem zu verstecken braucht. Im Gegenteil. In der Vorrunde gab es nur die schon erwähnte Niederlage gegen Hochheim und da diese wiederum überraschend gegen unsere ebenfalls in der Verbandsliga startenden 3. Damen ihre einzige Saisonniederlage hatten hinnehmen müssen, standen beide Teams nach der Vorrunde punktgleich auf der Spitzenposition. Da sich unser Team zu Beginn der Rückrunde, u.a. bedingt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Tiziana Schuh, einen „Patzer“ in Neesbach leistete (7:7) und das besagte Topspiel gegen Hochheim verlor, war eigentlich klar, dass die Meisterschaft entschieden und der angepeilte Aufstieg nur noch über die Relegation möglich war. Doch dann kam alles anders, wobei dieser Saisonverlauf zeigt, dass der Aufstieg alles andere als unberechtigt kommt. Dies zeigen nicht zuletzt die Platzierungen in der Einzelrangliste, die Hannah Krießbach auf dem 1. und Tiziana Schuh auf dem 5. Platz liegend abschlossen. Für die Entwicklung des Teams wird der Schritt in die Hessenliga sicher sehr wertvoll sein und man darf gespannt sein, ob „frau“ sich dort ebenfalls behaupten kann.

 

Die Einzelbilanzen unseres Teams im Überblick: Hannah Krießbach 35:3, Tiziana Schuh 22:8, Tabea Ibel 21:14, Mia Meteling 15:10, Clarissa Lippitz 10:6

April 12, 2020

Die Mannschaft der Stunde der Verbandsliga

Mit einem derartigen Saisonverlauf hatten unsere 3. Damen nun wirklich nicht rechnen dürfen. Bedingt durch Ausbildung und Schule liegt bei unseren jungen Damen der Fokus nicht mehr voll auf dem Tischtennissport und dementsprechend niedrig waren die Erwartungen zu Saisonbeginn: Man wollte möglichst die Klasse halten, was bei drei direkten Absteigern sowie einem Abstiegsrelagtionsplatz sicher mehr als schwer genug werden würde.

Der Saisonbeginn verlief dementsprechend: Siege und Niederlage wechselten sich ab, vor allem war das Team um Mannschaftsführerin Svenja Polz aber der Remis-König der Liga mit gleich drei Unentschieden nach der Hälfte der Vorrunde. Damit sammelt man zwar stetig Punkte, kommt aber bekanntlich tabellarisch nicht wirklich vom „Fleck“. Doch der Vorrunden-Endspurt hatte es in sich. Zunächst konnten man zum ersten mal beide Punkte aus Neesbach „entführt“ werden, zwei unheimlich wichtige Zähler gegen einen direkten Kontrahenten, gegen den man auswärts in den vergangenen Jahren stets verloren hatte. Dann nutzte unsere Damen die Gunst der Stunde gegen den ersatzgeschwächten Tabellenführer aus Hochheim und brachte denen die einzige Saisonniederlage bei. Und plötzlich fand man sich zum Jahreswechsel mit 11:9 Punkten auf dem 5. Platz wieder.

Diesen Auftrieb nahmen Lisa Neuber & Co. dann auch mit in die Rückrunde und spielten mit großem Selbstbewusstsein auf, obwohl man einige Mal mit Ersatzstellungen zu kämpfen hatte. Besonders erfreulich und gleichzeitig überraschend der 8:1-Heimsieg gegen die SGK Bad Homburg, mit dem ohne der zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus liegende Anne Groos wirklich niemand gerechnet hatte. Das dieses Spiel der Schlussakkord der Saison sein sollte, war zu diesem Zeitpunkt zwar noch niemandem klar, aber im Nachhinein betrachtet hätte wohl kaum ein Spiel besser gepasst, um einer tollen Saison die Krone aufzusetzen. Schlussendlich landete das Team mit 17:13 Punkten auf dem nicht für möglich gehaltenen 4. Tabellenplatz. Aus einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung ragte eine hierbei aber heraus: Annalena Mohler war in der Vorrunde im hinteren Paarkreuz eine Bank (21:4) und wusste in der Rückrunde auch vorne mit 5:4-Spiele zu überzeugen, was ihr insgesamt einen tollen 8. Ranglistenplatz einbrachte.

 

Die Einzelbilanzen unseres Teams im Überblick: Annalena Mohler 26:8, Lisa Neuber 14:14, Anne Groos 12:18, Svenja Polz 8:20

April 12, 2020

Meisterinnen wider Willen?

Nachdem unsere 4. Damen in den vergangenen Jahren stets im vorderen Drittel der Kreisliga zu finden waren, ist ihnen dieses Jahr der Sprung ganz nach oben geglückt: Mit 17:3 Punkten stand das Team zum Saisonabbruch Anfang März an der Tabellenspitze und sicherte sich mit zwei Punkten Vorsprung den Meistertitel. Getragen wurde das Team wieder einmal von der stark aufspielenden Jacqueline Gläser, die sich eine beeindruckende 27:3-Bilanz erspielte und damit die Top-Spielerin der Klasse wurde.

Bis kurz vor Ende der Vorrunde standen unsere Damen noch mit blütenweißer Weste da, ehe ein Remis in Langenbach und die Niederlage im Topspiel in Edelsberg die Tabellenspitze eng zusammen rücken ließ – beide Teams hatten 11:3 Punkte auf ihrem Konto. Da sich unsere Damen in den ersten drei Partien der Rückrunde bis zum Saisonabbruch schadlos hielten im Gegensatz zur Konkurrenz, konnte unser Team schlussendlich jubeln. Doch leider stehen die Vorzeichen für die nächste Saison alles andere als gut: Moni Fegebank konnte die ganze Saison berufsbedingt nicht spielen, was sich vermutlich nicht ändern wird, Michaela Simon legt eine Babypause ein und Celine Wilfer hat sich entschieden, nächstes Jahr nicht mehr für uns zu spielen. Daher ist es mehr als fraglich, ob das Team 2020/21 noch an den Start gehen kann. 

 

Die Einzelbilanzen unseres Teams im Überblick: Jacqueline Gläser 27:3, Celine Wilfer 15:14, Michaela Simon 15:9

TTF-Damen-Ü40 Team sichert sich Platz 2 bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften

January 28, 2017

Seniorinnen Ü40 - TTC Biebrich 3:0

Seniorinnen Ü40 - SG Kelkheim 0:3

Erstmals in der Geschichte der TTF startete ein Senioren Team in den in Turnierform ausgespielte Meisterschaftsrunde. Nachdem auf Kreisebene keine Konkurrentinnen gestartet waren, kam es auf Bezirksebene zum ersten Einsatz. Im Auftaktspiel gegen den TTC Biebrich konnte Andrea gegen Haglauer und Elke gegen Pfaffendorf sowie im gemeinsamen Doppel ohne Satzverlust einen souveränen Sieg feiern.

Das Spiel gegen den deutlich stärken Gegner aus Kelkheim, die mit Brunnhölzl und Grieshaber zwei Hessenliga-Akteurinnen ins Rennen schickten, verlief weniger positiv. Beide Einzel gingen unglücklich mit 2:3 verloren. Den Frust nahmen die Damen mit ins Doppel, wo dann nichts mehr zusammen lief und die Niederlage schließlich besiegelte.

Damit konnte Rang 2 erobert werden, der aber nicht zur Teilnahme an den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften reicht. Schade, aber es wird bestimmt einen neuen Anlauf geben.

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